Inklusion

Inklusion praktisch denken: Vom Schlagwort zur gelebten Realität

Ich vertrete bei der Inklusion eine recht klare und bodenständige Haltung. Für mich bedeutet Inklusion vor allem, dass alle Menschen mit und ohne Behinderung, ethnische Herkunft, beruflicher Status, Religion und sonstigen Eigenheiten  selbstverständlich zusammenleben, arbeiten und ihre Freizeit gestalten können – ohne Sonderrollen und ohne Ausgrenzung. Jeder Mensch hat nach meiner Überzeugung das gleiche Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dabei geht es mir nicht um Mitleid, sondern um Respekt und echte Chancengleichheit. Ich finde, dass Barrieren – egal ob baulich, organisatorisch oder in den Köpfen – konsequent abgebaut werden müssen. Inklusion funktioniert für mich dann gut, wenn sie praktisch umgesetzt wird und nicht nur ein schönes Wort auf Papier bleibt. Wichtig ist mir auch, dass Menschen mit ihren Eigenheiten ernst genommen werden und selbst mitreden können. Gleichzeitig schätzt ich  Gemeinschaft, Begegnung und gegenseitige Unterstützung. Durch mein Engagement in der Offenen Behindertenarbeit erlebe ich direkt, wie wertvoll solche Begegnungen sind. Insgesamt verstehe ich Inklusion als eine Frage der Gerechtigkeit und des respektvollen Miteinanders in unserer Gesellschaft.

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